Gemäss ihrer Strategie will Bio Suisse die Nachhaltigkeit des gesamten Biosystems weiter steigern. Deshalb haben die Delegierten von Bio Suisse einen allgemeinen Grundsatzartikel zur nachhaltigen Entwicklung beschlossen, der für alle Bereiche (Landwirtschaft, Verarbeitung und Handel, Import) gilt.
Für die biologische Lebensmittelproduktion gelten besondere Regeln, die festlegen, wie Lebensmittel und ihre Verpackungen hergestellt werden und wie mit ihnen nach dem Gebrauch verfahren werden muss. Zu diesen Grundprinzipien zählen unter anderem das Verbot des Einsatzes von gentechnisch veränderten Organismen oder technisch erzeugten Nanomaterialien. Auch die nachhaltige Erzeugung und Verarbeitung der Lebensmittel zählt zu diesen Grundpfeilern.
Nachhaltigkeit in der Verarbeitung
Viele Bio Suisse Lizenznehmer engagieren sich seit Jahren und Jahrzehnten für die nachhaltige Entwicklung. Anbei finden Sie einige Beispiele, die als Anregung dienen können.
Taten statt Worte – Website Coop
Ambitionierte Ziele für Nachhaltigkeit bei Emmi
Langjähriges Engagement für Nachhaltigkeit – Website Käserei Emscha
Umstellung auf Knospe beim Töpferhaus
Nachhaltige Projekte – Website Hero
Werte und Nachhaltigkeit – Website Zweifel
Nachhaltigkeit in der Gastronomie
Seit Januar 2023 wird die Knospe in der Gastronomie mit dem Namen "Bio Cuisine" bezeichnet. Mit "Bio Cuisine" verfolgt Bio Suisse das Ziel, eine nachhaltige Gastronomie sichtbar zu machen. Weitere Informationen zum Labelprogramm stehen unter folgendem Link zur Verfügung:
Übersicht: Tools für Nachhaltigkeitsbewertungen, -Berichte, -Analysen, Umweltmanagement (Bio Suisse)
öbu - Der Verband für nachhaltiges Wirtschaften
Kompass Nachhaltigkeit - Informationen zu Nachhaltigkeit, insbesondere Beschaffung
Sustainable Development Goals - SDGs (Bundesamt für Umwelt)
Verkauf von Lebensmitteln mit verlängerter Haltbarkeit (foodwaste.ch)
Nanotechnologie
Bei der biologischen Lebensmittelproduktion und Verarbeitung ist der Einsatz von technisch erzeugten Nanomaterialien verboten.
Was sind Nanomaterialien?
Im Bereich der Nanotechnologien werden Teilchen und Strukturen mit einem Durchmesser von weniger als 100 Nanometern (1 Nanometer entspricht 1 milliardstel Meter) entwickelt und hergestellt. Nanomaterialien, wie zum Beispiel nanoskalige Partikel, Röhren, Säulen oder Fasern, sind die Hauptprodukte von Nanotechnologien.
Mit der Weiterentwicklung der Nanotechnologien findet eine zunehmende Verwendung von Nanomaterialien in den Bereichen Gesundheitswesen, Kosmetik, Textilien, Informationstechnologie und Umweltschutz statt.
Die Eigenschaften von Nanomaterialien sind nicht immer eindeutig definiert. Daher ist eine Risikobewertung der möglichen Exposition durch Nanomaterialien während der Fertigung und Verwendung erforderlich.
Gentechnisch veränderte Organismen (GVO)
Der ökologische Landbau orientiert sich an natürlichen Kreisläufen und der Erhaltung der Artenvielfalt. Der Einsatz gentechnischer Methoden steht in einem eindeutigen Gegensatz zu dieser Philosophie.
Mehr zu unserer Haltung zur Gentechnik erhalten sie auf unserer Fokusseite.
Knospe ohne Gentechnik – Die Sicherstellung (Bio Suisse)
GVO-kritische Lebens- und Futtermittelkomponenten für Knospe-Ware (Bio Suisse)
Vermeidung von GVO und gv-Erzeugnissen bei importierten Knospe-Produkten (Bio Suisse)
Interpretation des Verbotes der Anwendung von Gentechnik (Betriebsmittelliste.de)
Zusicherungserklärung zur Einhaltung des „Gentechnikverbots“